Safi - die Stadt der Töpfer

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Ich liebe gutes Essen. Deswegen war es auch nur eine Frage der Zeit bis ich mich auch in die marokkanische Küche verliebe. Das typische marokkanische Essen wir in Töpfen mit einem kegelförmigen Deckel, der Tajine, zurbereitet.

Nachdem ich mich in den letzten Wochen von einer Tajine zur nächsten geschlemmt habe war klar, so ein Küchengerät muss her! Schnell war auch herausgefunden wo man die besten Tajines des Landes her bekommt - in Safi.

In Safi angekommen haben wir bei einem Spaziergang durch die Stadt einen jungen Marokkaner kennengelernt, der uns direkt zur Töpferstube seiner Familie auf den Töpferhügel eingeladen hat. Dort findet von der Lehmvorbereitung bis zur fertigen Gestaltung des Lehms alles statt.

Zuerst werden die Lehmbrocken klein gestampft und mit Wasser vermischt ein paar Tage angetrocknet. Danach wird der Lehm auf runden Drehtellern in Form gebracht und zu verschiedenen Alltagsgegenständen verarbeitet. Es entstehen neben Tellern, Schalen und Dekogegenständen auch die typisch marokkanischen Tajines. Einmal zurecht geformt kommt alles erstmal in einen riesigen Brennofen, wo der Ton bei sehr heißen Temperaturen gebrannt wird. Danach gibt es einen farbigen Anstrich oder eine Glasur und wird nochmals gebrannt. 

      

 

Danach gibt es einen farbigen Anstrich oder eine Glasur und wird nochmals gebrannt.

 

Für eine Tajine sollte man allerdings die unglasierten benutzen, da nicht alle Farben gesundheitsunbedenklich sind. Naturlich ist es nicht nur bei einer Tajine geblieben. Dafür sind die bunten Keramiksachen einfach zu hübsch :)

 

 

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