El Jadida

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Auch hier hat direkt eine Überraschung auf uns gewartet. Es scheint mir fast ein bisschen, als ob es hier an jeder Ecke etwas neues auf uns wartet. Aber mal von vorne. :)

Nach ca. 300 km Fahrt auf der marokkanischen Autobahn, die erstaunlich gut ausgebaut ist, sind wir in El Jadida angekommen. Dank Herbert, einem alten Hippie den wir schon in Tarifa getroffen haben, haben wir eine umfangreiche Sammlung an Zeichnungen, die uns den Weg zu passenden Camping bzw. Stellplätzen zeigen. Nicht jeder Campingplatz ist hier ausgeschildert. So sind wir auch auf diesem Campingplatz gelandet.  

Der Campingplatz

Gleich beim reinfahren auf dem Campingplatz kam uns ein stolzer Pfau entgegen stolziert, gänzlich unbeeindruckt von den neuen Besuchern. In der Abenddämmerung tönen hier neben den üblichen Geräuschen einer Stadt und dem sanften Rauschen der Wellen, die lauten Schreie der Pfauenfamilie die hier lebt. Morgens beim Kaffeekochen habe ich fast die Kaffeekanne fallen gelassen, vor Schreck, weil gerade eines der Pfauenpärchen meinen Weg kreuzt.

Leider habe ich keine Pfauenfeder gefunden, auch wenn sie mir in der Federsammlung noch fehlt - Paulchen hat nämlich mittlweile so einiges an Feder- und Muschelschmuck bekommen. Auch das Drohen, wenn er mir nicht freiwillig eine Feder gibt, dann hol ich mir eben eine, ist erfolglos verhallt. Und Mister Pfau läuft wieder erhobenen Hauptes stolz an mir vorüber.

Die Stadt

In El Jadida gibt es ein wunderschönes altes Hafenviertel, das noch aus portugiesischer Kolonialzeit ist. Hier lässt es sich schön durch die schattigen Gassen schlendern und auf den gemauerten Befestigungsanlagen kann man aus der Ferne die Boote und Schiffchen beobachten, die sich auf den Weg aufs Meer machen. Es gibt kleine Läden mit Kostbarkeiten, die für Touristen zum Verkauf angeboten werden und Kinder die spielend durch die Gassen laufen.

Nach dem Spaziergang in dem Viertel befindet sich direkt nebenan ein Souk, bei dem man sich nach der "Anstrengung" stärken kann. Souk ist der Name für die typisch marokkanischen Märkte. Dort gibt es nicht nur Lebensmittel, sondern auch so allerlei andere Dinge die man zum Leben brauchen kann.

 

 

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